Donnerstag, den 2.6.2022: 3. Etappe von Konstanz nach Dornbirn

Um 9:30 Uhr starteten wir zur dritten Etappe von Konstanz nach Dornbirn. Zuerst ging es zum Hafen mit Besichtigung der Imperia und dem Anblick des Konzilgebäudes. Dann über die Radwege, die hier gut ausgebaut sind und uns an vielen Stellen am Bodensee und dem Ufer auf der anderen Seite mit schönen Ausblicken erfreuten. Eigentlich wollten wir auch das Wasserschloss Hagenwil besuchen. Aufgrund eines technischen Defekts verloren wir aber kurzfristig den Kontakt zu zwei Mitradlern. Hier zeigte sich dann die Vorteile der modernen Kommunikation. Als Treffpunkt wurde der Hafen in Romanshorn vereinbart, was leider dazu führte, dass der Schlossbesuch nicht mehr stattfinden konnte, zumal sich auch wieder mal der Regen bemerkbar machte.

Zur Mittagspause haben wir den Park in Arbon ausgewählt. Der Regen hatte sich wieder verzogen und wir konnten unser Picknick so richtig genießen. Nach kurzer Abstimmung entschieden wir, das Kunstmuseum Würth in Rorschach zu besuchen. Es wurde kein Eintritt verlangt und es waren viele zum Teil großformatige Bilder zu bestaunen. Im Gartenbereich zwischen Museum und Ufer bewunderten wir die vielen Skulpturen. 

Kunstmuseum Würth in Rorschach

Ein paar Kilometer weiter war das Hundertwasserhaus in Altenrhein unser nächstes Ziel. Dort machen wir eigentlich bei allen Bodenseeumrundungen halt und unsere französischen Freunde waren sehr angetan von diesem als Markthalle geplanten Objekt. Einige hatten die Chance, das Gebäude von innen zu besichtigen, das müssen wir bei der nächsten Tour auch mal nachholen.

Hundertwasserhaus in Altenrhein (CH)

Über Gaissau und Lustenau erreichten wir unser Hotel Bischof in Dornbirn. Es blieb nicht viel Zeit zum Zimmerbezug, Duschen und Umziehen, denn heute war der Höhepunkt der Reise, ein gemeinsames Abendessen im Panoramarestaurant Karren geplant. Schon die Auffahrt per Seilbahnkabine hinauf auf den Karren bot uns einen wunderschönen Blick auf das Rheintal und den Bodensee.

Die Tische waren herrlich gedeckt, das Drei-Gänge-Menü war vorzüglich und der Anblick der untergehenden Sonne märchenhaft bezaubernd. Alle Radlerinnen und Radler waren begeistert über diesen eindrucksvollen Abend hoch über Dornbirn.

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