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Radio7- Reportage

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Abteilung Rennrad

++++ Newsticker ++++ Und? Hattet ihr ein tolles Rennradjahr 2017 ??? 

01.11.2017:Saisonabschluß der Oldieradler

Unsere Saisonabschlussfahrt f√ľhrte uns an einem sonnigen Sp√§tsommer Donnerstag rund um Oberschwaben. Die obligatorische Mittagsrast in der Martinsklause in Mengen war ein f√ľr alle Willkommens Ziel. Hier ist f√ľr den kleinen und den gro√üen Hunger immer das Richtige dabei. Das Essen wird abgewogen und man bezahlt nach Gewicht. Nach ca. 5 Stunden und 120 Km erreichten wir wieder die heimatlichen Gefilde. ‚ÄúNachwuchsfahrer‚ÄĚ sind in unserer Kameradschaftlichen Runde herzlich Willkommen. Wir treffen uns jeden Donnerstag.

03.09.2017:Schwarzwald Super! - der Name bringt es schon auf den Punkt

Durch einen Bericht in einer Radzeitschrift wurde unsere Aufmerksamkeit geweckt:
"Schwarzwald Super! - der Rennradmarathon". Beworben mit 3 Strecken:
Bronze 100km-2700hm, Silber 175km-4600hm und Gold 265km - 6500hm.

  

Beim Besuch der Homepage Anfang März wurde uns schon klar, das ist kein gewöhnlicher Radmarathon, und das in jeder Beziehung. Und nachdem uns für 2017 eh noch ein Highlight fehlte, keimte der Gedanke an diesem verrückten Event teilzunehmen. Da die Teilnehmerzahl auf insgesamt 500 beschränkt, und im März bereits mehr als die Hälfte der Startplätze vergeben war, haben wir uns (Horst, Harry, Bernd, Tommi und Rob) sofort für den 03. September auf die Goldrunde angemeldet. Als Übernachtung sollten die VW-Busse von Harry und Rob dienen, also wurden zeitgleich zwei Stellplätze auf einem Campingplatz nähe Staufen gebucht.

So ging die Saison ins Jahr und der Termin rückte immer näher. Die notwendige Organisation (viel war es nicht) wurde ein paar Tage vor dem Start mittels neuer Medien per Smartphone getätigt. Abfahrt Samstag 02. September, treffen am Realschulparkplatz, Frühstück jeder Teilnehmer in Eigenregie, Rest vor Ort. Leider musste Horst am Abfahrtstag aus gesundheitlichen Gründen absagen, so dass wir uns letztendlich zu viert auf den Weg nach Münstertal gemacht haben. Beim Abholen der Startunterlagen schlug uns schon das familiäre Flair dieses Events entgegen. Im Anmeldebeutel fanden wir ein Wörterbuch "Badisch- von ALLA bis ZWUGGL"!!! Der Schwarzwald Super wurde von Fahrradkurieren aus Freiburg vor 4 Jahren aus der Taufe gehoben. Das gesamte Team sowie alle Helfer an den Verpflegungsstationen, die mit viel Freude und Motivation diesen Marathon organisierten und durchführten, waren hilfsbereit, freundlich und locker. Das konnten wir während der gesamten Veranstaltung an jedem Ort erfahren.  Dafür ein ganz großes DANKE von uns an euch.

Die Nacht von Samstag auf Sonntag war für uns Vier kurz und nicht gerade von guter Schlafqualität geprägt (wohl doch schon ein bisserl nervös??). 4 Uhr aufstehen, waschen und versuchen zu Essen, um diese Uhrzeit ein Kampf. Kurz nach 5 ging es auf dem Rad die 4km zum Start, der ab 05:30 Uhr gemäß Ausschreibung sein sollte. Kein Massenstart, sondern Einzelstart, und dies auch erst, nachdem von jedem einzelnen Teilnehmer ein Foto im Kasten war. "Wenn Ihr im Ziel seid dann machen wir wieder ein Foto" (vorher-nachher) wurde uns gesagt! Na SUPER!!! So ging es für uns gegen 05:45 Uhr im Dunkeln in den ersten von 8 Bergen. 11,8km und 705hm - hinauf zum Kreuzweg. Ab da haben sich Tommi und Bernd abgesetzt und Harry und Rob bildeten ein zweites Pärchen. Im Vorfeld haben wir uns bereits besprochen, dass jeder sein eigenes Tempo fahren soll. Bei ca. 2 Grad und leichtem Nebel ging es in die lange Abfahrt. Es folgten zwei kleine "Zwischenberge" - Gresgen und Pfaffenberg. Auf letzterem war die erste Verpflegungsstelle. Die war, wie alle die noch folgen sollten "SUPER": Käse, Schwarzwälder Schinken, Obst, Kuchen, Tee, Saft, Kaffee.... - mal eine komplett andere Art als sonst auf den Marathons. Über den Hochkopf ging es nach Todtnau und hinauf auf den Schauinsland. Kurz vor der dortigen Verpflegungsstation kamen uns Tommi und Bernd entgegen. Bereits gestärkt mit Bratkartoffeln und einem breiten Grinsen ging es für sie weiter auf die Strecke. An der Abzweigung  Silber-/Goldrunde haben Harry und Rob die Möglichkeit wahrgenommen, erst mal weiter auf der Goldrunde hinauf zum Thurner zu fahren und dort zu entscheiden, auf welcher Runde es weiter gehen soll. Während der Verpflegungseinnahme wurde entschieden den angebotenen Abzweiger zurück auf die Silberrunde zu nehmen, da für die zurückgelegten 120 km bereits gute 6:30Std vergangen waren. Eine gute und realistische Selbsteinschätzung die sie davor bewahrt hat die Goldrunde vermutlich weit später als 22:00 Uhr im Ziel zu beenden. So ging es für beide über Hinterzarten auf den Feldberg zur letzten Verpflegungsstation. Dort hat sich der Veranstalter, wie bei jeder Verpflegungsstation, etwas Besonderes einfallen lassen. Um diese zu erreichen ging es einen kurzen, engen und SUPER-steilen Stichweg nach oben. Keine Ahnung wieviel % das waren, denn auf den Tacho konnte man da nicht schauen. Die letzte Herausforderung vor der langen Abfahrt vom Wiedener Eck nach Münstertal hatte den Namen Belchen und Hohtannhöhe 10,5km und 680hm.

Nach 9Std, 186km und 4550hm waren Harry und Rob im Ziel. Die Veranstalter haben Ihre Drohung wahr gemacht - erst das Abschlussfoto, dann die Urkunde. Jeder Finisher erhielt ein kleines Glas Schwarzwaldhonig, ein kleines Fläschchen Weißwein sowie einen Gutschein für einen Teller voll "Knöpfle".

Da unsere zwei "Goldies" Tommi und Bernd noch unterwegs waren, ging es erstmal zurück zum Campingplatz, duschen und dann mit einem Auto zurück in den Zielbereich. Denn nach 265km und 6500hm ist die Freude über eine warme Jacke und eine Autofahrt statt Rennrad zurück zum Campingplatz bestimmt groß. Und damit lagen Harry und Rob "goldrichtig". Mit zwei Flaschen Hopfensmoothies wurden Tommi und Bernd um 19:25 Uhr im Ziel empfangen.

Nach dem Thurner standen für die beiden noch die Berge Kandel (10,4km-920hm), Platte (2,9km-150hm), Rinken (11,1km-765hm), Feldberg (9,4km-390hm) und Belchen-Hohtann auf dem Programm. Nach dem Rinken 11,1km-765hm (der schwerste Anstieg meinten beide) erwischte sie der Regen und so mussten sie  Feldberg und Belchen nass bezwingen. In 12:41Std haben sie die Goldrunde mit 265km/6500hm in einem Schnitt von 20,9km/h absolviert! Und 6500hm sind Bernd und Tommi bisher noch nie gefahren und somit für sie die absolute Spitze.

Dieses Event war in allen Punkten SUPER. SUPER Strecke, SUPER Berge, SUPER viele Höhenmeter, SUPER Verpflegung, SUPER nette Leute, SUPER Organisation und SUPER-Helfer.

Für die Leistung von Tommi und Bernd höchste Anerkennung von Harry und Rob.

Anmerkung:                                                                                                 

-Danke an den Veranstalter und allen Helfern dieses Events, dass habt ihr SUPER-toll und professionell gemacht

- leider waren Knielinge, Armlinge, Windwesten und Regenjacken ständiger Begleiter. Aber dafür betreiben wir auch einen Outdoor-Sport.

- gut das wir die Fotos vorher-nachher noch nicht gesehen haben ;-) -die sind bestimmt  SUPER!!!-

Nachtrag: jetzt einsehbar unter u.a. Link oder über die Homepage: www.schwarzwald-super.de 

Stempelkarte mit allen Steigungen eine gute Orientierungshilfe!

 

Startnummer mit Kuchenhinweis

Kuchen gab es mehr als genug an den Verpflegungsstationen

Unsere Gold-Finisher

Bernd und Tommi

 

Harry im Ziel nach 186km

Link

16.08.2017:Fernfahrt ¬†Freiburg ‚Äď Nizza

In acht Etappen auf dem Alpenhauptkamm von Freiburg nach Nizza. Ein Tourenbericht von unserem Horst Huber (Trainer).

In acht Etappen fuhren wir über den Breisgau an die Cote d`Azur. Nachdem wir Schwarzwald und Jura durchquert haben, wartete mit der Bergankunft auf dem Col du Grand-Saint-Bernard das erste

Alpine Highlight. Anschließend folgten wir weitgehend der Route des Grandes Alpes und überquerten so prestigeträchtige Pässe der französischen Alpen wie Col de I`Iseran, Col de Gallibier, Col d`Izorad und

Cime de la Bonette.

 

1 Über den Schwarzwald

Freitagnachmittag 14:00 holte mich Mathias Piloty zur Autofahrt nach Freiburg ab. Beim abendlichen Abendessen war sogleich eine angenehme Atmosphäre spürbar. Nächsten Morgen

starteten wir pünktlich um 09 Uhr bei trockenem Wetter (nachts regnete es) in 3 verschiedenen Leistungsgruppen. Ich fuhr bei der relaxten Gruppe 3 (insgesamt 30 Teilnehmer, pro Gruppe 10 Teilnehmer)

auf den Schauinsland (1200 m). Nach ca. 12 km beim Aufstieg hatten wir die erste Panne. Konnte zwei Kölner, Bodo und Peter helfen, seitdem waren wir ein gutes Team.

Gruppe lief harmonisch. Bei der Abfahrt nach Todtnau packten wir uns alle vorher warm an, es war sehr kühl, ca. 6 Grad auf dem Schauinsland.

Bei Basel überquerten wir den Rhein. Über einige Hügel erreichten wir Delemont.

140 km 2200 hm 6:14

 

2 Durch den Jura

Morgens die übliche Prozessedur: 6:15 aufstehen, Morgentoilette, Radsachen vorbereiten, 7:00 Frühstück, anschl. Koffer packen u. Abgabe ins Begleitfahrzeug, 09:00 Start.

Nach kurzer Einrollphase ging es über die Jurafalten hinweg. Immer wieder auf und ab wie im Allgäu. Für mich war dieser Abschnitt total neu. Landschaftlich tolle Gegend.

Über die Pichoux-Schlucht hatten wir die hügelige Hochfläche erreicht. Die zwei Pässe Richtung Süden Co du Mont Crosin (1227) und Col du Chasseral (1502) wurden bezwungen und am

Lac de Neuchatel vorbei erreichten wir Bulle. 20 km vor Bulle endlich Sonne, 28 Grad und die Wärme steigt in unsere Körper.

Gruppe läuft inzwischen harmonisch und man kann sich langsam einige Namen behalten, wurde jeden Tag besser.

Beine und Moral bestens. Abends Bier 6 SFR u. 0,75 l Wasser 8 SFR, also wieder umstellen auf Bier.

145 km 2500 hm 6:50

 

3 Bergankunft

Bei Klasse Wetter starteten wir zum Col des Masses (1445) und über Aigle erreichten wir das Rhonetal. Viele kleine Nebenstraßen waren klasse zu fahren und sehr verkehrsarm

Beim Boxenstopp in Martigny (496) überlegt sich jeder seine Taktik für den 45 km Aufstieg auf den Col du Grand Saint Bernard (2470). Dabei sind 2000 hm am Stück zu überwinden.

Sonne strahlt bei 28 Grad und es ging los. Meine Kräfte hatte ich gut eingeteilt und konnte auch einige von Gruppe 2 stehen lassen, die vorher gestartet waren.

4 km vor der Passhöhe tröpfelte es erst, zwei Minuten später starker Regenfall und kurzer Graupel/Hagel. Egal Trikot bleibt offen und die Sache wird durchgezogen.

Glücklich und mit Tränen in den Augen endlich oben. Unterkunft war klasse.  

 

4 Aostatatal und Hochsavoyen

Nach einer tollen Abfahrt (25 km) erreichten wir das Aostatal. Gleich ging es wieder rauf auf einen Hang

und die Hauptstraße liegt unter uns. Temperaturen steigen bereits über 30 Grad uns es schlaucht mich.

Zur Auffahrt auf den Route des Salasses (1582) wollen die Beine nicht so wie ich will. Vortrag war doch sehr

hart. Zur Auffahrt auf den kleinen Petit St. Bernard (2188) ging es dann wieder wesentlich besser. Eine Topstraße

machte die Sache wesentlich einfacher.

10 km vor der Passhöhe machten wir eine Pause. Kaffee und Eis lockten bei herrlichem Sonnenschein. Stimmung folglich super.

Die letzten 2 km vor der Passhöhe saustarker Gegenwind und ich mußte mich doch quäelen. Endlich oben

hatten wir einen Superblick auf den Mont Planc.

125 km 2300 hm 5:47

 

5 Der höchste Alpenpass

Heute nur ein Pass, der hat es in sich, handelt sich dabei doch beim Col de I`Isere (2764) um den höchsten Alpenpass (Bonette ist nochmals ein

paar m höher, aber ist kein echter Pass).

Man spürt auch, dass dieser Pass etwas besonders ist, während man auf anderen Pässen immer noch vor höheren Bergen umgeben ist, wähnt man

sich hier auf Augenhöhe. Bis nach Val d`Isere Scheiß-Autoverkehr ohne Ende.  Ab  Val d`Isere endlich dann Ruhe. Konnte mein Tempo halten und fuhr dann

die letzten km mit drei anderen Teilnehmern von Gruppe 2 auf die Passhöhe zu. War am Anschlag konnte den Endspurt dann überraschend gewinnen.

Saugeil war das und die Stimmung natürlich dementsprechend hoch. Der Respekt war dann von den anderen Teilnehmern ebenfalls da.

Nach einer langen Abfahrt, Mittagsstopp und am Schluß vom Tag nochmals 200 hm rauf zum Hotel im Skiort Ausois.

Überraschung – Zimmer war sauschlecht, Abendessen machte wieder einiges gut.

Mein Schalker Kumpel Klaus (64 Jahre ältester Teilnehmer) hatte Pech in Val d`Isere Kette gerissen, konnte dann aber vor Ort neue Kette montieren lassen.

100 km 2500 hm 5:26

 

6 Monumente der Dauphine

Bei Sommerwetter, 30 Grad, Sonne, 25 km Abfahrt folgte dann gleich wieder die Auffahrt zum Telegraphe (1556). Runter nach Valloire, Hotel angesehen von

der letztjährigen Savoyen Tour, wurden Erinnerungen wach.

Dann ging es zu meinem Lieblingspass Galibier (2668) rauf. Kollegen aus Köln hatten inzwischen ihren Tritt gefunden und ich konnte ihr Tempo nicht halten. Die

Auffahrt zur Passhöhe sagenhaft. Lief jetzt ganz gut und die letzten 3 km fuhr ich gemeinsam mit einem Franzosen hinauf. Er redete, ich verstand kein Wort,

außer den Stars vom Radsport und ich antwortete nur mit „oui“. War ganz nett und unterhaltsam.

Nach der Abfahrt auf den Lautaret (2058) fand sich die Gruppe wieder zusammen. Dort entdeckte ich das Galierbier-Bier, schnappte natürlich gleich zwei, fantastisch.

Tolle Stimmung, Sonne, Berge und was geleistet. Radlerherz schlägt hoch.

Die weitere Abfahrt (20 km) nach Serre-Chevalier war easy, denn man konnte es laufen lassen.

Beim Koffer tragen ins Zimmer waren die Beine abends schwer, aber dafür waren die Zimmer heute erste Sahne, Luxus pur.

91 km 2050 hm 4:36

 

7 Durch die Hochprovence

Über Briancon ging es zur Auffahrt zum Col d`Izorad (2361). Die Gegend wird trockener und mediterraner. Langsam kommen wir den Süden.

Nach der Passhöhe sollte man sich nicht so schnell in die Abfahrt stürzen, denn die verwitterte Landschaft, die Casse Deserte ist sehenswert und grüßt immer

wieder während der Tour de France (dieses Jahr Auffahrt). Fausto Coppi und Loison Bobbet grüßen ebenfalls alle Radsportfans von einem Denkmal aus.

Bei der Fahrt durch die Schluchtstraße nach Guillestre verlor ich leider eine Ahead Schraube am Vorbau. Moral sinkt schlagartig.

Beim Mittagsstopp nur eine Cola und ein Gel und rauf auf den Col de Vars, wird schon alles halten. Es gehen einem dabei 1000 Gedanken durch den Kopf

ob das Rad hält. In Jausiers hilft mir gleich Stefan (Guide von Gruppe 1) und beim zweitem Radhändler konnte mir geholfen werde.

Der Monteur sagte nur:“ You have luck“ und grinste dabei.

Super Gott seit Dank. Die Rückfahrt zum Hotel war mit Stefan noch ein Zeitfahren, er gab Vollgas (trainiert für den Ötztaler, Plan 8:15).

Das anschließende Bier schmeckte hervorragend.

120 km 2400 hm 6:00

 

8 Höhepunkt am Bonette (2802)

Morgens schon 26 Grad beim Start. Bei der Auffahrt lief es immer besser, Motivation klasse, und bei der Panoramaschleife klemmte ich nochmals die

Arschbacken zusammen und konnte die letzte Rampe (16 %) vor einem jungen Heißsporn beenden. Der Applaus am Scheitelpunkt war klasse und ich war

Happy. Die Abfahrt konnte ich genießen und nach dem Mittagsstopp waren es nur noch 90 km zumeist bergab und bei Gegenwind nach Nizza.

Konnte nochmals zulegen, Beine ebenfalls klasse, schon erstaunlich was beim zweitältestem Teilnehmer nach 8 Tage anspruchsvollen Touren noch geht.

Alles richtig gemacht.

Die Ankunft im Hotel Royal war natürlich mit Emotionen begleitet – yes ich habs wieder geschafft!!!

Wichtigste Sache – auf der ganzen Tour kein Unfall, nur einige Platten.

Kurz im Zimmer und dann ab ins Meer, war gleich gegenüber der Straße, Sonne lacht bei 30 Grad. Gemeinsam machten wir am Strand noch

ein Picknick mit Bier. Lecker Bierchen und Meer einfach genial.

Mit mein frechen Sprüchen konnte ich als Trainer ebenfalls meinen Beitrag für gute Stimmung sorgen

144 km 1700 hm 6:07

 

Gesamt: 997 km (bitte keine Kommentar für die fehlenden 3 km grins) und 19.000 hm

 

Motto: Lust auf mehr, so lange es geht…………..

 

Bis bald, Trainer

 

Am Sonntagmorgen fuhren wir alle zufrieden mit dem Bus zurück nach Freiburg.

 


15.07.2017:Mont Ventoux vs Höchsten

„Club des Cinglés du Mont-Ventoux“ oder Club der Verrückten vom Mont-Ventoux. Wer in diesen Club aufgenommen werden möchte, muss innerhalb eines Tages alle 3 Auffahrten des 1912m hohen Berg in Frankreich (Provence) bezwingen.

So etwas könnte man doch auch vor der eigenen Haustür machen, an unserem „höchsten Berg“ nördlich des Bodensees, dem Höchsten?  Aus dieser Idee entstand das Vorhaben „Crazy Höchsten“, nämlich alle 8 Auffahrten hintereinander abzufahren.  So haben sich am Samstag den 15.07.2017 eine Frau und acht Männer unseres Vereins  um kurz nach Neun auf den Weg über Schmalegg, Sattelbach, Wittenhofen und Deggenhausen gemacht, um die erste Auffahrt über den Lehenhof nach Lichtenegg und weiter auf den Höchsten zu bewältigen. Diese Auffahrt wurde als erste gewählt, da sich zwischen Lehenhof und Lichtenegg ein Teilstück  mit einem Anstieg von 30% befindet. Da hatte jeder seinen Puls am Anschlag. Der Parkplatz am Höchsten wurde für alle 8 Auffahrten unser Sammelpunkt am Gipfel, so konnte jeder bergauf sein eigenes Tempo fahren.  Gemeinsam ging es in die Abfahrt zur zweiten Strecke, nach Haslachmühle. Dort wurden  die Windjacken wieder im Trikot verstaut und es ging in den  Anstieg mit 5,8km Länge. Nach der dritten Auffahrt von Deggenhausen über Wahlweiler (wohl die Anspruchsvollste) stand auch schon Nike mit unserem Serviceauto am Höchsten, in dem wir vor der Abfahrt in Weingarten Verpflegung und Wasser verstaut hatten. Trinkflaschen und Trikottaschen wieder gefüllt, stürzten wir uns in die Abfahrt Richtung Urnau zum Stop-O-Mat, die längste Auffahrt mit 8,4km. In der Reihenfolge Wittenhofen (5,5km), Illwangen 2,8km), Zußdorf über Latten 4,9km ging es in den letzten Anstieg von Volzen über Lichtenegg mit 5,9km.  Das hier eher flache Höhenprofil (im Vergleich zu den Anderen) hat einige der Teilnehmer zu einem Bergsprint animiert, den unser ältester Teilnehmer Horst gewonnen hat. Die Rückfahrt nach Weingarten führte uns über Illwangen, Illmensee (kurze Einkehr da wir sonst zu früh in Baindt angekommen wären), Pfrungen, Riedhausen, Unterwaldhausen, Ebenweiler, Schreckensee, Wolperstwende, Mochenwangen nach Baindt. Bei Pizza und einigen Hopfensmoothies haben wir bei Romano dieses verrückte Unternehmen ausklingen lassen. Das war dann noch das Tüpfchen auf dem „i“ dieser einzigartigen Tour.

Am Ende standen 150Km, 2565Hm und knapp 6 Stunden Fahrzeit auf dem Tacho. Alle Teilnehmer waren sich einig: Dieses Event, neben dem Kitzbühler Horn, war ein zweites Highlight des Jahres  der Rennradabteilung .

Es gibt zwar noch keinen „Club der Verrückten vom Höchsten“ aber doch 9 Vereinsmitglieder, die hier schon ihre Mitgliedschaft hätten.

Teilnehmer: Tanja, Horst, Tommi, Bernd, Jürgen, Dirk, Thomas, Magic, Rob

  Halbzeitpause am Höchsten


28.05.2017:Das waren wieder tolle Tage…

..die „wilden Vatertage 2017“ der Rennradabteilung in Ebbs bei Kufstein vom 24. bis 28. Mai. Mit 26 Teilnehmern war dies ein Rekord in der langen Geschichte unserer Mehrtagesausfahrten über Christi Himmelfahrt.

Ausgangspunkt der diesjährigen Touren war das Hotel Sattlerwirt, ein super Hotel und der ideale Ausgangspunkt für unsere Vorhaben. Die Anreise am Mittwoch haben sich 4 Teilnehmer mit dem Rennrad gegönnt. Dank ständigem Rückenwind wurden die 250 km und 2450 hm in 8:47 Std reiner Fahrzeit absolviert, eine. 10 Teilnehmer reisten bereits früh mit dem Auto an um am Nachmittag bereits die erste Tour übers Sudelfeld mit 70 km Länge unter die Räder zu nehmen. Unsere zwei „Oldies“ Hermann und Klaus machten sich jeden Morgen als altbewährtes Paar auf Tour und hatten dank des super Wetters sowie der tollen Gegend einzigartige Ausfahrten. Mit 24 Radlerinnen und Radler wurde am Feiertag eine Tour mit 93 km nach Deutschland Richtung Chiemgau unternommen.  Freitag wurde die „Königsetappe“ mit 110 km und 1650 Hm ausgeschrieben, auf das Kitzbühler-Horn. Der ca. 7 km lange Anstieg ist durchgehend doch sehr steil mit immer über  10% und in Spitzen bis 22,3% Steigung und die nun heißen Außentemperaturen ließen schnell den Schweiß fließen. Die Freude dass alle 24 Teilnehmer  den Anstieg bis zum Alpenhaus bewältigt haben war riesig und ein absolutes Highlight in der Geschichte der Rennradabteilung. Respekt für ihre Leistung geht an unsere drei Frauen, die den Berg ohne klagen gefahren sind.  Am Samstag ging es auf Tour Rund um den Wilden Kaiser. Eine eher flachere Etappe mit 100 km Länge, was unseren Beinen gut getan hat. Sonntag stand Heimreise auf dem Programm. 5 Radler haben diese mit dem Rennrad auf sich genommen und konnten am Abend die 254 km mit einem 28er Schnitt beenden. 10 Teilnehmer haben das schöne Wetter genutzt um nochmals eine Abschlusstour mit 82 km zu fahren, bevor es mit dem Auto zurück nach Weingarten ging.

Um mit 24 Radlern in Zweierreihe im „geschlossenem Verband“ auf Straßen zu fahren bedarf es großer Disziplin und Achtsamkeit aller Teilnehmer. Das hat vorbildlich Funktioniert und wir haben als Radfahrer-Verein Weingarten nach außen ein gutes öffentliches Bild von vernünftigen und freundlichen Rennradlern abgegeben. Schade nur, dass es trotzdem immer wieder unnötige Gefahrensituationen durch egoistische und aggressive Autofahrer gab. Letztendlich ohne Unfall und größerer Panne liegen die „wilden Vatertage 2017“ nun hinter uns. Das Feedback aller war durchweg positiv und so freuen wir uns schon auf die nächsten wilden Vatertage in 2018.

Wo geht´s hin?  Lasst euch überraschen…

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ist das nicht schön?

 

Beginn der Auffahrt zum Kitzbühler Horn

 

Kein Witz !!

 

 

Die Mädels waren echt tapfer.   Super Leistung !!!

 

    Dieses Bier gibt es nur bei den wilden Vatertagen

                        Danke Dirk  ;-)    

     

 

 

...und diese Jungs haben sich am Sonntag nochmal 250km gegeben

 

Respekt, wer selber fährt !!!

 


26.05.2017:Königsetappe beim Vatertagsausflug

Heute stand die Königsetappe der Vatertagstour auf dem Programm. Auf`s Kitzbühler-Horn. Alle 24 Teilnehmer, darunter auch unserer tapferen drei Frauen, Christina, Conny und Nike haben sich den doch sehr steilen Anstieg auf das Kitzbühler Horn gegeben. Mit Steigungen bis zu 22,3% geht es über gut 7km immer mit mehr als 11% nur bergauf.

Zeit zum verschnaufen gibt es da nicht. Tommi und Tom haben den Anstieg knapp unter 50 Minuten bewältigt und auch unsere ältesten Teilnehmer Walle und Rudi haben diesen mehr als anspruchsvollen Berg bezwungen. Zurück im Hotel nach 110km und 1600Hm waren alle der Meinung, dass diese Tour Vereinsgeschichte schreiben wird.

Morgen gehts auf eine 100km Runde mit nicht so langen und steilen Anstiegen. Schon heute können wir sagen: das Vatertagswochenende war, auch bei diesem tollen Wetter, wieder ein absolutes Jahres-Highlight.

Danke an die Orga von Horst und Bernd

 

 


24.05.2017:Wir sind dann mal weg....

Morgen, Mittwoch 24.05. geht die Rennradabteilung auf die Reise zum j√§hrlichen Vatertagswochenende, diesmal nach Ebbs bei Kufstein. 26 Teilnehmer sind kommen mit. Das Hotel erwartet uns, die Touren stehen und das Wetter soll auch gut bleiben/werden. Morgen reisen 5 Mitglieder mit dem Rennrad an (ca 250 km), einige bereits morgen fr√ľh mit dem Auto um ab 11:30 Uhr schon die erste Tour im Kufsteiner Land zu drehen, alle Anderen gegen Abend. Bericht folgt... Allen eine gute Anreise. PS: Im Bereich Werkstattbier gibt es dieses Jahr eine √úberraschung, gell Dirk?

14.04.2017:Saisonstart erfolgreich...

Trotz kurzfristiger Vorverlegung der Ausfahrt Liggeringen und eigentlich k√ľhlen Temperaturen haben sich 11 Damen und Herren zum Start am Karfreitag um 09:30 Uhr eingefunden.

Die Strecke mit 156Km und 1500Hm wird jedes Jahr von der Rennradabteilung als Eröffnungstour am "Ostersamstag" gefahren. Nur waren die Wetteraussichten für den Karfreitag wesentlich besser (wenn auch nicht wärmer) und so wurde am Gründonnerstag die Tour vorverlegt. Es hat sich gelohnt, da wir bei unserer Runde von Meersburg bis Baindt mit Sonne belohnt wurden. Erfreulich war die Teilnahme unseres Mitgliedes Paul, der extra mit der Bahn von Ulm aus angereist ist und..  ..am Abend auch wieder zurückgefahren ist. Ab Ravensburg hat sich der Ein oder Andere aus der Gruppe direkt auf den Heimweg gamacht und so haben wir mit knapp halber Mannschaft die Tour bei Romano in Baindt beendet.

Fazit: Entscheidung Vorverlegung richtig, die Tour hat wieder Lust auf die kommende Saison gemacht.


25.03.2017:Anfang¬īs windig, zum Schluss schnell

So könnte man unsere Tour "Witzmannstal" kurz beschreiben. 7 Männer und eine Frau haben sich bei teilweise stürmischen Wind (bis zu 42km/h Böen aus NO)auf die 87km lange Runde gemacht.

Von Weingarten über Gwigg und Mittelurbach ging es von Osterhofen und Unterschwarzach nach Dietmanns. Das wir auf der Geraden keine "Stehversuche" hatten verdanken wir der Führungsarbeit von Bernd und Tommi. Nach Unterschwarzach standen die Rennräder auf der Geraden oft schräg, so stark war der  Seitenwind. Über Witzmanns, Seibranz, Schloss Zeil, Diepolzhofen, Kießlegg, Wolfegg und Bergatreute ging es zurück. Den Abstecher über Bergatreute haben wir Aufgrund des gut stehenden Windes absichtlich gemacht. Auf unserer "Vereinsrennstrecke Bergatreute-Baienfurt" wollten wir es wissen. Also, Druck auf die Pedale was das Zeug hält und...   ...es hat sich gelohnt. Auf diesem Abschnitt haben wir als "eingespieltes Team" mit Rückenwindunterstützung einen 52er Schnitt geschafft.

Eine schöne Belohnung für die ersten 45km mit nur Gegenwind.


23.02.2017:Ende der Spinningsaison 2016/2017

Und schon sind wieder 4 Monate rum....

Von November bis Februar durften wieder Mitglieder der Rennradabteilung im Achtal sport+physio jeweils Donnerstags die Beine zu schnellen Rhythmen bewegen.

Ein Dankeschön an`s Achtal sport+physio in Baienfurt sowie an unseren "Wintertrainer Rüdi" und allen Vertretern für die tollen wöchentlichen 1,5 Stunden abschwitzen.


01.01.2017:Saison Opening Höchsten

Saison-Opening Höchsten 2017 = Saison-Opening Rennradabteilung

..so könnte mittlerweile das Motto der Rennradabteilung lauten.

4 Mitglieder haben sich am Sonntag um 12:00 Uhr bei Nebel auf den Weg zum jährlichen Saison-Opening am Höchsten aufgemacht. Obwohl mit 3 Grad minus in Weingarten sehr kalt, wurden wir mit einer herrlichen Landschaft und Sonne am Höchsten belohnt. Kurz vor dem "Gipfel" kam uns Gerhard Ege entgegen, der um 11:30 Uhr von Schmalegg aus gestartet war. Beim "Freiglühwein" erreichte Willi Feißt mit seinem Rennrad auch den Gipfel, da waren wir schon 6 Vereinsmitglieder beim Opening. Bei der Abfahrt nach Hasenweiler kam uns Micha Sauter entgegen, der sich den Berg auch noch gegeben hat.

Evtl. waren noch mehr Vereinsmitglieder oben? 

Auf der Rückfahrt nach Weingarten ging es erst mal wieder in den Nebel, doch bei der Ankunft lag die Basilika im Sonnenschein. Ein schöner Anblick.

Fazit:  geht doch..


05.11.2016:Auf Tour


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Sandra und Tommi radeln in Kambodscha...

Grüße aus Kambodscha,
nun schon eine gute Woche auf Tour und jede Menge Eindrücke. Jeden Tag 30 Grad und mehr, sind schon einiges geradelt, z.b. durch Ankor Wat. Die schauen uns immer ungläubig an wenn wir sagen dass wir radeln wollen. 20 km sind undenkbar. Man kommt schon ganz schön ins schwitzen.
Grüsse an alle, ihr seid ja wahrscheinlich schon am spinnen...
Sandra und Tommi


24.09.2016:Letzte Ausfahrt der Rennradabteilung in 2016 ?

Zur evtl. letzten diesjährigen Ausfahrt an den Alpsee wurde die Rennradabteilung am Samstag eingeladen.

Bei bestem Wetter ging es für 11 Teilnehmer um 09:00 Uhr los. Zum ersten mal auf eine 150km lange Rennrad-Tour traute sich unser MTB-Vereinsmitglied Fabian. Anfangs mit etwas Respekt hat er die Strecke problemlos gemeistert und...  ... wir glauben er hat sich nun richtig mit dem Rennradfieber infizert :-). 

Über Wangen, Oberstaufen ging es am Aplsee entlang, und von dort über Missen und Kießleg zurück.  Einkehr war mal wieder im "Ochs am Berg". Wer dort (zwischen Isny und Eglofs) einkehrt und einen Leberkäs mit Bratkartoffeln bestellt, erhält eine sehr gute Portion, die den Rest der Strecke locker mit Links schaffen lässt.

Nach dem üblichen Zeitfahren (auch Stalltrieb genannt) von Grund über Hintermoos bis zur Frohen Aussicht konnten wir noch im Sonnenschein den herlichen Tag ausklingen lassen.

Danke an Tommi für die wieder mal super tolle Tour über knapp 150km.

PS: Die Ähnlichkeiten der Gruppenbilder Bodensee-Radmarathon und dem oben eingefügten sind rein zufällig...


10.09.2016:Mannschaftszeitfahren

Weingarten-Express war wieder um den Bodensee unterwegs

 

Start in Meersburg: 7 Mitglieder um 7 Uhr und unter 7 Stunden

das sind die groben Zahlen für die 220km anläßlich des jährlichen Mannschaftszeitfahren im Rahmen der Bodensee RTF. Bei bestem Wetter ging es auf die neue Strecke, die diesmal nicht über Ailingen und Schlachters, sondern über Kressbron führte. Auch vor Konstanz gab es eine Streckenänderung wegen einer Umleitung. Und dort hat der Veranstalter für uns noch einen langen ca 6%igen Anstieg eingebaut. Abgesehen von zwei kritischen Situationen mit kopflosen Autofahrern und einem Plattfuß konnte die Vorgabe von Trainer Horst, unter 7 Stunden zu fahren wieder unfallfrei umgesetz werden. Die Mannschaft war super harmonisch und das diszilpinierte Gruppenfahren, dass im Verein schon seit Jahren durchgesetzt wird, hat blind funktioniert.

Leider haben wir den schönen Motivationsaufbau von Micha nicht live gesehen, da wir dort aufgrund eines fehlenden Hinweisschildes etwas anders gefahren sind.

Harry und Helga haben die 220km auch absolviert. Unser Glückwunsch geht an Helga, die ihren ersten Radmarathon gefahren ist. 

Beim legendären Abschlussbier in Meersburg konnten wir mit allen einen erfolgreichen Tag ausklingen lassen (siehe Bild oben).

Abschlusskommentar vom Trainer:   g e h t    d o c h  ;-)

 


27.08.2016:Stilfser Jo‚Äčch autofrei (Dre‚Äčil√§ndergiro Nauders)‚Äč

Mitten in der Nacht "für manche" 6 Uhr starteten Conny, Dirk u. Horst in Nauders. Nach 20 min.
war es bereits hell. Auf dem Radweg bis St.Valentin rollte es schon gut. Christina u. Angelo
warteten dort. Gemeinsam um 7Uhr30 ab Prad griffen wir das Stilfser Joch an. Herrliches Wetter
lauter Radsportler (8415 von Prad u. 2986 von Bormio) genießen diesen Tag. 48 Kehren u.
1869 hm bis zur Passhöhe. Man fühlt sich im Radsporthimmel.

Nach der Abfahrt über den Umbrailpass (top neu geteert) fuhren wir nach Zernez über den
Ofenpass (2149 hm). Die Hitze 32 Grad u. der Verkehr machte uns allen zu schaffen.
In Zernez machten wir unsere verdiente Mittagspause. Nach der Rast mußten wir nach
5 km leider umdrehen. Schwerer Motoradunfall, wenn wundert es. Also retour u.
dann über Schotterweg, MTB-Rennen, Brücke wieder in die korrekte Richtung.
Nach ca. 30 min. erreichten wir wieder die Hauptstraße. Vor Nauders nochmals 10 Kehren
hoch zur Norbertshöhe, die Körner neigen sich zu Ende. Um 17 Uhr 30 erreichten wir
unser Hotel. Abgekämpft aber stolz, Hefe hell......
Christina u. Angelo mußten noch weiter nach St. Valentin.
173 km, 3650 hm, 9 h Fahrtzeit, Kompliment an Christina u. Conny unsere Frauenpower.
Stelvio-bike-day immer wieder ein Highlight- Sa. 02. September 2017.
Sportl. Grüße
Horst


30.07.2016:Rad am Ring 2016 - eine schöne Schinderei

27 km und 530 Hm - klingt eigentlich nicht so viel. Aber wenn das sechsmal in 24 Stunden gefahren wird, dann sieht die Welt anders aus:

162 km und 3180 Hm - - - und die immer Vollgas!!!

Rad am Ring 2016 war u.a. eines der eingeplanten Höhepunkte der Rennradabteilung, der sich 2 Viererteams gestellt haben. Wenn man mal ein Autorennen auf der Nordschleife gesehen hat, dann kann man sich nicht vorstellen welches Höhenprofil die Strecke hat. In der Abfahrt zur Fuchsröhre werden auch von den Rennradfahrern Höchstgeschwindigkeiten erreicht. So hat JJ in der ersten von 6 Runden hier den internen Rekord von über 97 km/h aufgestellt. So steil wie es an manchen Stellen bergab geht, sind aber auch die Anstiege. Zum Beispiel die Anfahrt auf die "Hohe Acht". Über 5km stetig ansteigend und auf die letzten knapp 300m mit 17% zum höchsten Punkt. Den Geschwindigkeitsrausch erfährt aber auch jeder Rennradfahrer, der auf einer dieser Rennstrecke unterwegs ist. Da werden die 27 km zur Vollgasorgie (man kann gar nicht anders). Zum Glück blieben die Teilnehmer vom schlechten Wetter verschont, anders als die Profis, die am Sonntag nach dem 24h Rennen teilweise im Starkregen ihre 5 Runden drehen durften.
Wie läuft so ein 24h Rennen mit einer 4er Mannschaft ab? Tagsüber wird von jedem Teilnehmer eine Runde absolviert und in der Wechselzone der Transponder an den nächsten Fahrer übergeben. Ab Einbruch der Dunkelheit fährt jeder 2 Runden hintereinander. So kommt man wenigstens zu ein paar Stunden Ruhe und evtl. auch etwas Schlaf. Mit Tagesbeginn geht es wieder in den Ein-Runden-Modus über. Sieger wird, wer in den 24 Stunden die meisten Runden fährt. Unsere zwei Teams haben 24 und 25 Runden geschafft und sind somit im ersten Drittel der insgesamt 575 teilnehmenden 4er-Teams gelandet. Die schnellste Runde wurde von Magic mit 49 Min/46 Sek in den Asphalt gedrückt. Im Durchschnitt betrugen die Rundenzeiten um die 55 Minuten. Nachts waren die Zeiten etwas langsamer, aber die Nordschleife ist ohne Beleuchtung und da geht es in den Abfahrten mit Stirn- und Lenkerlampe doch nur noch mit knapp 90 km/h die Fuchsröhre hinunter.
Ohne Panne und ohne Sturz wurde nach dem Profirennen am Sonntagnachmittag vom Nürburgring auf den 18 km südlich liegenden „Campingplatz am Jungfernweiher“ verlegt. Beim Abschlussgrillen wurden die noch frischen Eindrücke des Rennens ausgetauscht und am Montag ging es dann ausgeschlafen wieder zurück nach Weingarten.
Alle Teilnehmer waren sich einig: es war eine tolle Schinderei.

 Startaufstellung der 24h Rennradteilnehmer

  High-Speed-Rekord von JJ in der Fuchsröhre

 Hohe Berge? Nein. Aber tiefe Täler!!

Danach ist die Freude immer sehr groß und aller Schmerz vergessen.

 

..und was machen wir als nächstes?


03.07.2016:Rennradabteilung - Immer gut f√ľr extreme Unternehmungen

Man könnte doch mal mit dem Rennrad an den Lago Maggiore auf einen Cappuccino fahren!

Das war schon lange die Grundidee von JJ und Bernd. Dort sollten dann deren Frauen mit einem Auto stehen und das Wochenende am See verbracht werden. Das hat aber aus verschiedenen Gründen nie geklappt, worauf sich die Beiden gesagt haben: "Dann fahren wir halt auch wieder zurück!"

So wurde nun diese Idee am Samstag, den 02.07. mit Unterstützung von 4 weiteren Mitgliedern endlich in die Tat umgesetzt. Morgens um 05:00 Uhr sind Thomas, Dirk, Magic, Rob, JJ und Bernd von Weingarten aus gestartet. Eigentlich wollte Harry auch mit, musste aber aus gesundheitlichen Gründen zwei Tage vorher absagen.

 

Über Tettnang, Lindau, Bregenz ging es auf dem Rheindamm bis Chur zügig, aber nicht zu schnell dahin, bevor dann über Thusis und Viamala der Anstieg auf den San Bernardino anstand. Auf Passhöhe fing es leicht an zu regnen und so wurde zum ersten mal die Regenbekleidung angezogen.

Die nasse Straße hat das Vergnügen einer Passabfahrt nicht aufkommen lassen. Erst kurz vor Bellinzona konnten die Regenklamotten ausgezogen werden. Nach 13:50 Std Fahrzeit hatten wir den Lago erreicht und auch gleich ein nettes Lokal am Ufer gefunden. Bei Lasagne und Penne sowie zwei Hopfenkaltschalen wurden die Energiespeicher für die bevorstehende Rückreise (gleiche Route) aufgefüllt. Gegen 20 Uhr wurde die zweite Hälfte der Tour gestartet - die Rückfahrt. Nun standen wieder 280km an und wir konnten trocken starten. Mit eingeschalteter Beleuchtung ging es in die Nacht sowie in den Südaufstieg zum San Bernardino hinein, den wir mit großem Respekt aus unserer Abfahrt schon kennen gelernt hatten. Auf dem Weg zur Passhöhe wollten wir in Pian San Giacomo in einer Bar, die noch offen hatte, unsere Trinkflaschen füllen. Zeitlich passend zum Elfmeterschießen zwischen Deutschland und Italien im Viertelfinale der EM (Sieg für Deutschland - geht doch!). Nach einem (wirklich) kleinen Bier und gefüllten Trinkflaschen ging der Anstieg weiter. Je höher wir fuhren, desto mehr Wind und Kälte schlug uns entgegen. Der Anstieg von der Südseite ist gewaltig. Von Bellinzona sind es 52km und 2006Hm, und das nach bereits 300km in den Beinen. Während der gesamten Auffahrt und der Abfahrt bis zum nördlichen Tunneleingang ist uns kein einziges Auto begegnet, wir waren wirklich die Einzigen die dort oben unterwegs waren. Auf der Passhöhe gesellte sich zum Wind und 4 Grad auch noch Nebel. Schnell alles anziehen was man dabei hat (einiges war leider bei der Regenabfahrt nass geworden), die Akkus der Lampen wechseln und nichts wie hinein in die Abfahrt, in der wir so manches Getier im Scheinwerferlicht von der Straße getrieben haben. Die spürbare Unruhe in unseren Rennrädern kam nicht etwa von unwuchtigen Laufrädern, als viel mehr vom frierenden Geschüttel des darauf sitzenden Fahrers. Vergeblich war die Ausschau einer Möglichkeit zu einem heißen Kaffee zu kommen. So haben wir in Thusis an einer Tankstelle wenigstens unsere Trinkflaschen gefüllt sowie einen "Automaten-Gemeinschaftskaffee" zu uns genommen. Erst in Bad Ragaz war für uns an der Autobahnraststätte "kleines Frühstück" angesagt. Ab hier ging es wieder auf den Rheindamm bis Hard. Nur noch knappe 100km bis Weingarten. Eigentlich nicht viel, aber die 460km die wir bereits in den Beinen und im Sitzfleisch hatten, machten sich nun auch noch mit Verspannungen im Schulterbereich bemerkbar. Die Gruppe muss für Außenstehende lustig ausgesehen haben, beim ständigen aufstehen und wieder hinsetzen während der Fahrt, ähnlich wie "Runnings beim Spinning". Ab Lindau wurde die Freude auf den Tour-Abschluss bei JJ, der vorher schon mit Weißbier und Weißwürsten angekündigt war, immer größer. Pünktlich um 12:00 Uhr sind wir an unserem Startpunkt, dem Brunnen beim Bici, vorbei gefahren. Mit großer Freude wurden wir in der Wildenegg Straße von unseren Frauen empfangen, die bereits auf der Terrasse für uns die Tische gedeckt hatten (vielen Dank für die tolle Bewirtung).  Unser dank geht auch an Gerhard Ege, der sich spontan bereit erklärt hat, bei einer Notlage uns mit einem "Abholdienst" zu unterstützen.

Unser Ziel, dass die Weißwürste das 12 Uhr läuten nicht hören sollten haben wir zwar nicht erreicht, dafür hatten wir ein anderes tolles Erlebnis geschafft. Auf einen Cappuccino an den Lago und „non stop“ wieder zurück.

Ganz ehrlich? Ein wenig verrückt muss man schon sein!

Die Daten der Tour:

Abfahrt Samstag in Weingarten um 05:00 Uhr

Ankunft in Weingarten um 12:15 Uhr

Tourdauer 31:15 Stunden

Gesamtkilometer: 567

Höhenmeter: 5624

Reine Fahrzeit  24 Stunden und 27 Minuten

Und wir waren in der vergangenen Woche nicht die einzigen Verrückten: Horst hat sich vom 24.06. bis zum 03.07. die Mehrtagesreise von Garmisch nach Florenz gegeben: 1.200km und 18.000Hm. Glückwunsch von uns für diese Leistung (Reisebericht folgt).

Anbei ein paar Bilder unserer Tour.

rob

Erste Passüberquerung, es wird noch gut nass auf der kommenden Abfahrt!!

Am Lago Maggiore kurz vor der Rückreise....

...ab in die Nacht

 Nachtfahrt
 Geschafft....
 

Dieses tolle Trikot kann man nun in Oberschwaben auf den Straßen sehen.

Designed by Dirk

und Danke an www.owayo.de für die Umsetzung

 


03.07.2016:Reisebericht Garmisch-Florenz

Horst hat es sich letzte Woche auch gegeben.

Mit "quäeldich.de" ist er in 8 Tagen von Garmisch nach Florenz gefahren mit einem Ziel: Pässe sammeln.

Eindrucksvolle Daten:
1170 km zurückgelegt, 18500 Höhenmeter bewältigt und das alles in gut 50 Stunden

Glückwunsch zu dieser Leistung!!
Seinen Reisebericht könnt ihr über folgenden Link einsehen.

Link

04.06.2016:Ausfahrt Furkajoch und Lorena -> WIRD VERSCHOBEN

Die geplante Tour Furka und Lorena wird verschoben.

Grund: Furka ist noch gesperrt und die Wetteraussichten eigenen sich nicht für die Tour.


28.05.2016:Die Wäldertour - Buch Sulzberg

In kleiner Besetzung ging es am Samstag pünktlich um 09:00 Uhr los. 

 

Highlights waren Lorenapaß, Müselbach Langenegg Krumbach, Sulzberg und die Wellen hinter
Heimenkirch. Eine herrliche Tour (166 km, 2600 hm, reine Fahrtzeit 6,25h) liegt hinter uns.

 

 


21.05.2016:Ausfahrt Kronburg

Mit 7 Mitglieder haben wir uns auf die Tour "Kronburg" gemacht.

Leider wurde es nichts mit der Einkehr in Kronburg, da die Brauereigaststätte Urlaub hatte. So mussten wir erstmal weiter fahren, konnten jedoch in Bettrichs ein einem kleinen Biergarten unsere Speicher füllen. Sehr überrascht waren wir, als HeBo um die Ecke bog. Er hatte sich alleine auf die Runde gemacht und ist nach der Einkehr seine Runde alleine zu Ende gefahren. Wir haben die Runde bei Romano in Baindt ausklingen lassen. Am Ende standen 126Km und 1350Hm auf dem Tacho.

Schön war es...


08.05.2016:Schön waren sie...

...die wilden Vatertage.

Und das Wetter hat auch mitgespielt. Blauer Himmel und schneebedeckte Gipfel, und jeden Tag wurde es wärmer.

20 Teilnehmer hatten sich für dieses Event der Rennradabteilung angemeldet. Wie all die Jahre zuvor wurden auch diesmal wieder alle Erwartungen erfüllt. An gemeinsamen Gruppen-Ausfahrten standen folgende Touren auf dem Programm:

Donnerstag   Steingaden-Seenrunde     135 km    1640 Hm
Freitag Namlos-Runde 142 km 2020 Hm
Samstag Rohrmoos-Runde 106 km 1656 Hm

So haben einige der Teilnehmer in den 5 Tagen mit An- und Abreise doch 600km auf dem Rennrad zusammen bekommen. 

Anbei ein paar Bilder

 

Mittwoch, Fahrt nach Sonthofen

kühl aber trocken 

   Donnerstag, Steingaden-Seenrunde
   Freitag, Namlos-Runde
   Samstag, Rohrmoos-Runde

Dem Orga-Team ein ganz dickes Dankeschön, wir freuen uns schon auf 2017!


07.05.2016:Wilde Vatertage 2016 in Sonthofen

Bei so einem Superwetter kann man nur fröhlich sein. Und dann noch Touren in einer herlichen Gegend,  

Herz, was willst du mehr....


04.05.2016:.....

Das Warten hat ein Ende. Heute starten die "wilden Vatertage" für 21 Mitglieder der Rennradabteilung in Sonthofen.  Da wünschen wir allen Teilnehmern viel Spaß    :-)


15.04.2016:K√ľstentour auf Mallorca

 Am Do. 15.4. starteten Harry ,Magic, Conny u. Horst mit den Wilhelmsdorfern Radlern zur Küstentour auf Mallorca. 

 

Start Port Andratx mit Ziel Can Picafort. Gleich zu Beginn ging es bei sommerlichen Temperaturen 13,5 km hoch zum ersten Coll. Entlang der Gebirgskette gab es herrliche Ausblicke auf das Meer. Andere hatten die gleiche Idee und man kam sich vor wie bei einem Radmarathon. Nach 6,45 Std. Fahrzeit erreichten wir happy unser Hotel. Nach 140 km und 2500 Hm hatten wir unser Bier verdient.
Trainer (Horst)


11.04.2015:Offizielle Saisoneröffnung der Rennradabteilung

Dieses Jahr eröffnen wir die Rennradsaison witterungsbedingt nicht am "Oster-Samstag", sondern am Samstag den 11.04. mit der legendären Liggeringen-Tour. Einzelheiten folgen zeitgerecht. Wer sich die Strecke schon mal anschauen will, kommt über den Link zu GPSies 

www.gpsies.com/map.do?fileId=pllpcaximzszbpni

Link

28.02.2015: Spinning f√ľr die Radio7 Drachenkinder

Am Samstag 28.02.2015 findet in Markdorf der 6. Spinning Marathon zugunsten der Radio7 Drachenkinder statt. Starten kann man im Team (2,3,4,5) aber auch als Einzelstarter. Gefahren wird von 10:00 - 20:00 Uhr  (10 h), die Teams organisieren sich selbst. Sportlich gesehen (Einzelstarter oder Zweierteam) hat die Veranstaltung durchaus ihren Reiz. Die Teilnahme ist begrenzt, aus diesem Grund ist eine frühzeitige Anmeldung ratsam.

bk

Link

19.10.2014:MTB-Training f√ľr Anf√§nger gut besucht

Samstag 18.10.2014

Mit so viel Zuspruch haben die beiden Organisatoren Franz und JJ vermutlich nicht gerechnet. Insgesamt 12 Teilnehmer sind dem Aufruf gefolgt und haben sich an den vorgegebenen Übungen versucht. Mit kleinen Sprüngen über Paletten sowie engen Kurvenfahrten wurde in der ehemaligen Welfenkaserne die Basics vermittelt. Anschließend ging es ins Gelände Richtung Hirschgehege, wo es dann richtig in die Praxis ging. Allen Teilnehmern hat dieser Techniktag bei super Wetter gut gefallen und, Wiederholung muss auf jeden Fall folgen....

Danke an Franz und JJ

 


07.10.2014:Silvretta-Hochalpenstraße


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Was macht man bei solch einem Wetter im Oktober? Genau, ab ins Auto nach St.Anton i.M. und dann mit dem Rennrad die Silvretta-Hochalpenstraße zur Bielerhöhe hinauf. Leider konnten wir die 23 Grad aus dem Tal nicht mit an den Stausee nach oben nehmen, so daß wir für die Abfahrt die warmen Jacken anziehen mussten. Trotzdem hat diese Tour uns Beiden viel Spaß gemacht.

rt

 

.


 

Nächstes Event
Keine Termine vorhanden
 

Ansprechpartner
Bernd Köhler (Mail)

Trainingszeiten:

  • Dienstags – AOK Radtreff
  • 2 Rennrad- Leistungsgruppen
  • Abfahrt 17:30 Uhr
  • Realschulparkplatz
  • Helmpflicht

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